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Nexthosting Guide

Minecraft Server mit Mods: Was du bei Forge und Fabric beachten musst

Minecraft Modded Server Guide

Minecraft Server mit Mods: Was du bei Forge und Fabric beachten musst

Ein Minecraft Server mit Mods eröffnet dir komplett neue Möglichkeiten: Technik-Modpacks, neue Biome, Maschinen, Magie, Dungeons, bessere Welten, neue Items und viele weitere Inhalte. Gleichzeitig sind Modded Server anspruchsvoller als normale Vanilla- oder Paper-Server. In diesem Guide erfährst du, worauf du bei Forge, Fabric, Modpacks, Java-Versionen, RAM, Performance, Backups und Hosting achten solltest.

Inhaltsübersicht

Dieser Guide erklärt dir Schritt für Schritt, wie du einen Minecraft Server mit Mods planst, welche Unterschiede es zwischen Forge und Fabric gibt und welche Einstellungen für stabile Modded Server sinnvoll sind.

Mods oder Plugins: Wo liegt der Unterschied?

Viele verwechseln Mods und Plugins. Dabei ist der Unterschied wichtig, weil davon abhängt, welche Server-Software du brauchst. Plugins laufen typischerweise auf Paper oder Spigot und erweitern Serverfunktionen wie Rechte, Homes, Warps, Shops, Claims oder Economy. Mods verändern dagegen oft das Spiel selbst: neue Blöcke, neue Items, Maschinen, Biome, Mobs, Dimensionen oder komplett neue Spielmechaniken.

Für einen echten Modded Server brauchst du deshalb normalerweise Forge oder Fabric. Paper und Spigot sind für klassische Plugin-Server gedacht, nicht für vollständige Modpacks.

Du möchtest... Passende Lösung Beispiel Hinweis
Homes, Warps, Claims, Economy Paper oder Spigot EssentialsX, LuckPerms, GriefPrevention Das sind typische Plugin-Server.
Neue Blöcke, Maschinen, Technik Forge oder Fabric Technik-Modpacks, Maschinen, Energie-Systeme Client und Server brauchen passende Mods.
Neue Biome, Dimensionen, Mobs Forge oder Fabric Adventure-, Exploration- oder Fantasy-Modpacks Oft höherer RAM- und CPU-Bedarf.
Einfaches Survival mit Freunden Vanilla oder Paper Normale Survival-Welt Mods sind nicht zwingend nötig.
Merke: Wenn die Spieler zusätzliche Dateien im Minecraft-Client installieren müssen, handelt es sich meistens um Mods oder ein Modpack. Wenn nur der Server erweitert wird, sind es meistens Plugins.

Forge oder Fabric: Was ist besser für deinen Modded Server?

Forge und Fabric sind zwei verschiedene Modloader. Beide ermöglichen Minecraft Mods, unterscheiden sich aber in ihrer Ausrichtung. Forge ist sehr verbreitet und wird häufig für große Modpacks genutzt. Fabric ist oft schlanker, schneller aktualisiert und beliebt für moderne, leichte oder performanceorientierte Mods.

Kriterium Forge Fabric Empfehlung
Große Modpacks Sehr häufig genutzt Ebenfalls möglich, aber abhängig vom Modpack Für bekannte große Modpacks oft Forge
Performance Abhängig vom Modpack, oft schwerer Oft schlanker und leichtgewichtiger Für leichte Setups oft Fabric
Mod-Auswahl Sehr groß, besonders bei älteren und umfangreichen Mods Sehr stark bei modernen Mods und Performance-Mods Nach gewünschtem Modpack entscheiden
Einrichtung Einfach, aber bei großen Modpacks ressourcenintensiver Einfach, oft schneller und schlanker Beide sind gut nutzbar
Für Freunde-Server Gut für vollständige Modpacks Gut für leichte Mod-Sets Das Modpack entscheidet
Forge Gut für große Modpacks

Forge ist häufig die passende Wahl, wenn du ein bekanntes großes Modpack nutzen möchtest, viele umfangreiche Mods enthalten sind oder das Modpack ausdrücklich Forge voraussetzt.

Fabric Gut für leichte und moderne Setups

Fabric ist oft interessant, wenn du ein schlankes Setup, Performance-Mods oder moderne Mods nutzen möchtest, die ausdrücklich für Fabric entwickelt wurden.

Praxis-Tipp: Entscheide nicht zuerst nach Forge oder Fabric, sondern nach dem Modpack. Wenn dein gewünschtes Modpack Forge benötigt, nimm Forge. Wenn es Fabric benötigt, nimm Fabric.

Was du vor dem Start eines Modded Servers prüfen solltest

Modded Server sind empfindlicher als normale Vanilla-Server. Schon eine falsche Mod-Version oder eine abweichende Minecraft-Version kann verhindern, dass Spieler joinen. Deshalb solltest du vor dem Start sauber planen.

Minecraft-Version festlegen
Server, Modloader, Mods und Clients müssen zur gleichen Minecraft-Version passen.
Modloader-Version prüfen
Forge oder Fabric müssen exakt zu deinem Modpack oder deinen Mods passen.
Client und Server synchron halten
Alle Spieler benötigen dieselben Mods in kompatibler Version. Sonst kommt es zu Join-Fehlern.
RAM und CPU großzügiger planen
Modpacks brauchen meist deutlich mehr Leistung als Vanilla oder Paper.
Backups vor Updates erstellen
Mod-Updates können Welten beschädigen oder Inkompatibilitäten verursachen.
Wichtig: Installiere Mods nicht wahllos einzeln auf einen bestehenden Server. Prüfe vorher, ob die Mods miteinander kompatibel sind und ob sie serverseitig, clientseitig oder auf beiden Seiten benötigt werden.

Wie viel RAM braucht ein Minecraft Server mit Mods?

Modded Server brauchen fast immer mehr RAM als normale Minecraft Server. Der Bedarf hängt stark davon ab, wie viele Mods installiert sind, wie groß das Modpack ist, wie viele Spieler gleichzeitig online sind und welche Mods im Hintergrund aktiv arbeiten. Technik-Mods, Maschinen, neue Dimensionen, große Weltgenerierung und viele Entities können besonders anspruchsvoll sein.

Servertyp Typische Nutzung Empfohlener RAM Hinweis
Kleines Fabric-Setup Wenige Mods, kleine Freundesgruppe 4–6 GB Gut für leichte Mod-Sets und wenige Spieler.
Kleines Forge-Modpack Einige Mods, Survival mit Freunden 6–8 GB Mehr Reserve als Vanilla einplanen.
Mittelgroßes Modpack Technik, Magie, neue Biome, mehrere Spieler 8–12 GB Für viele Gruppen ein sinnvoller Bereich.
Großes Modpack Viele Mods, Maschinen, Dimensionen, aktive Spieler 12–16+ GB CPU-Leistung und Speicher sind zusätzlich wichtig.
Sehr großes Projekt Viele Spieler, große Welt, viele Maschinen 16–24+ GB Custom-Konfiguration oder größeres Paket sinnvoll.
Faustregel: Für Modpacks lieber etwas mehr Reserve einplanen. Ein Server, der dauerhaft am RAM-Limit läuft, wird instabiler und startet oft langsamer.

CPU, NVMe und Backups sind bei Modpacks besonders wichtig

Bei Modded Servern reicht es nicht, nur auf RAM zu schauen. Viele Mods erzeugen zusätzliche Prozesse: Maschinen, Kabel, Pipes, neue Mobs, Weltgenerierung, Datenstrukturen, Dimensionen und automatische Farmen. Dadurch wird auch die CPU stärker belastet.

CPU-Leistung

Wichtig für Ticks, Maschinen, Entities, Weltgenerierung und viele aktive Prozesse.

NVMe-Speicher

Hilft bei Weltdateien, Chunk-Ladevorgängen, Backups, Logs und großen Modpack-Dateien.

Backups

Besonders wichtig, weil Mod-Updates, kaputte Chunks oder falsche Konfigurationen Welten beschädigen können.

Typischer Fehler: Ein großes Modpack auf einem sehr kleinen Paket starten. Das funktioniert vielleicht kurz, wird aber oft durch lange Starts, Freezes, TPS-Probleme oder Crashes auffallen.

Empfohlene Einstellungen für Forge- und Fabric-Server

Die optimalen Werte hängen stark vom Modpack ab. Trotzdem gibt es sinnvolle Grundeinstellungen, mit denen viele Modded Server stabiler laufen. Besonders wichtig sind eine moderate Sichtweite, eine aktive Whitelist und regelmäßige Backups.

Empfohlene server.properties für kleine bis mittlere Modpacks

# Allgemein motd=Minecraft Modded Server gamemode=survival difficulty=normal hardcore=false max-players=10 # Sicherheit online-mode=true white-list=true enforce-whitelist=true spawn-protection=0 enable-command-block=false allow-flight=false # Performance view-distance=6 simulation-distance=5 max-tick-time=60000 # Welt level-name=world generate-structures=true spawn-monsters=true spawn-animals=true spawn-npcs=true # Netzwerk server-port=25565 enable-rcon=false
View-Distance: 6

Für Modpacks oft sinnvoller als hohe Werte. Weniger geladene Chunks bedeuten weniger Last.

Simulation-Distance: 5

Reduziert aktive Berechnungen für Mobs, Farmen und Maschinen in weiter entfernten Bereichen.

Whitelist aktiv

Private Modded Server sollten nicht öffentlich offen sein. Nutze eine Whitelist für deine Freunde.

Hinweis: Einige Modpacks überschreiben oder ergänzen Einstellungen über eigene Config-Dateien. Prüfe deshalb zusätzlich den config-Ordner deines Modpacks.

Konkrete Befehle für Whitelist, OP-Rechte und Verwaltung

Gerade bei privaten Modded Servern solltest du den Zugriff begrenzen. Eine Whitelist schützt deine Welt davor, dass fremde Spieler joinen.

Whitelist aktivieren

whitelist on whitelist add Spielername1 whitelist add Spielername2 whitelist list

OP-Rechte vergeben oder entfernen

op DeinMinecraftName deop Spielername

Server speichern und sauber stoppen

save-all say Server startet in 60 Sekunden neu. stop
Tipp: Gib OP-Rechte nur sehr wenigen Personen. Auf Modded Servern können falsche Befehle oder kreative Rechte schnell großen Schaden anrichten.

Java-Version: Warum sie bei Forge und Fabric wichtig ist

Die Java-Version muss zu deiner Minecraft-Version und deinem Modloader passen. Wenn eine falsche Java-Version genutzt wird, startet der Server möglicherweise nicht oder Mods werfen Fehler. Besonders bei älteren Modpacks kann es vorkommen, dass andere Java-Versionen benötigt werden als bei aktuellen Minecraft-Versionen.

Modpack-Anforderungen lesen
Prüfe immer, welche Java-Version das Modpack oder der Modloader voraussetzt.
Nicht blind aktualisieren
Eine neuere Java-Version ist nicht automatisch besser, wenn dein Modpack sie nicht unterstützt.
Logs prüfen
Wenn der Server nicht startet, steht der Hinweis auf eine falsche Java-Version häufig direkt in der Konsole.
Wichtig: Wenn du ein fertiges Modpack nutzt, orientiere dich immer an den Vorgaben des Modpacks. Minecraft-Version, Modloader-Version, Java-Version und Mod-Versionen müssen zusammenpassen.

Modpacks richtig installieren: Schritt für Schritt

Ein Modpack besteht meistens nicht nur aus einer einzelnen Datei. Es enthält Mods, Configs, manchmal Scripts, Resourcepacks, Server-Dateien und bestimmte Startparameter. Deshalb solltest du beim Einrichten sauber vorgehen.

1
Modpack auswählen

Entscheide zuerst, welches Modpack du spielen möchtest. Prüfe dabei Minecraft-Version, Modloader und empfohlene RAM-Menge.

2
Server-Dateien herunterladen

Viele Modpacks bieten spezielle Server-Dateien an. Nutze möglichst diese Server-Dateien und nicht nur den Client-Download.

3
Backup erstellen

Wenn bereits eine Welt existiert, erstelle vor der Installation oder Änderung immer ein vollständiges Backup.

4
Dateien hochladen

Lade Mods, Configs und Server-Dateien per SFTP oder Dateimanager auf deinen Server hoch.

5
Server starten und Logs prüfen

Starte den Server und prüfe die Konsole. Fehlende Mods, falsche Versionen oder Java-Probleme erkennst du meist dort.

6
Client synchronisieren

Alle Spieler müssen denselben Modpack-Stand nutzen. Unterschiedliche Mod-Versionen führen oft zu Join-Fehlern.

Self-Hosting mit Docker: Beispiel für Forge und Fabric

Wenn du technisch interessiert bist, kannst du einen Forge- oder Fabric-Server auch selbst hosten. Besonders sauber geht das mit Docker. Dafür brauchst du jedoch grundlegendes Verständnis für Linux, Ports, Volumes, Backups und Logs. Für normale Freundesgruppen ist ein Cloud-Anbieter wie Nexthosting meist einfacher.

Docker-Grundinstallation auf Ubuntu/Debian

sudo apt update sudo apt install -y docker.io docker-compose-plugin ufw sudo systemctl enable --now docker sudo ufw allow 25565/tcp sudo ufw enable

Ordner vorbereiten

mkdir -p /opt/minecraft-modded cd /opt/minecraft-modded mkdir -p data backups

Beispiel: Fabric Server mit Docker Compose

services: mc: image: itzg/minecraft-server:java21 container_name: minecraft-fabric restart: unless-stopped ports: - "25565:25565" environment: EULA: "TRUE" TYPE: "FABRIC" VERSION: "LATEST" MEMORY: "6G" MOTD: "Minecraft Fabric Server" MODE: "survival" DIFFICULTY: "normal" MAX_PLAYERS: "10" ONLINE_MODE: "TRUE" ENABLE_WHITELIST: "TRUE" ENFORCE_WHITELIST: "TRUE" VIEW_DISTANCE: "6" SIMULATION_DISTANCE: "5" ENABLE_RCON: "true" RCON_PASSWORD: "BitteEinSehrSicheresPasswortSetzen" volumes: - ./data:/data

Beispiel: Forge Server mit Docker Compose

services: mc: image: itzg/minecraft-server:java21 container_name: minecraft-forge restart: unless-stopped ports: - "25565:25565" environment: EULA: "TRUE" TYPE: "FORGE" VERSION: "LATEST" MEMORY: "8G" MOTD: "Minecraft Forge Server" MODE: "survival" DIFFICULTY: "normal" MAX_PLAYERS: "10" ONLINE_MODE: "TRUE" ENABLE_WHITELIST: "TRUE" ENFORCE_WHITELIST: "TRUE" VIEW_DISTANCE: "6" SIMULATION_DISTANCE: "5" ENABLE_RCON: "true" RCON_PASSWORD: "BitteEinSehrSicheresPasswortSetzen" volumes: - ./data:/data

Server starten und Logs ansehen

docker compose up -d docker compose logs -f mc

Whitelist über RCON verwalten

docker compose exec mc rcon-cli whitelist add Spielername1 docker compose exec mc rcon-cli whitelist add Spielername2 docker compose exec mc rcon-cli whitelist list
Sicherheitshinweis: Öffne nach außen nur den Minecraft-Port 25565/tcp. RCON, Datenbanken und Verwaltungsoberflächen sollten nicht öffentlich erreichbar sein.

Backup-Script für Modded Server

Bei Modded Servern sind Backups besonders wichtig. Mod-Updates, neue Configs oder kaputte Chunks können schnell Probleme verursachen. Mit einem einfachen Script sicherst du deine Welt, Configs und wichtigen Serverdateien.

Backup-Script erstellen

#!/bin/bash cd /opt/minecraft-modded || exit 1 DATE=$(date +"%Y-%m-%d_%H-%M") BACKUP_DIR="./backups" DATA_DIR="./data" mkdir -p "$BACKUP_DIR" echo "Speichern im Server pausieren..." docker compose exec -T mc rcon-cli save-off docker compose exec -T mc rcon-cli save-all flush echo "Backup wird erstellt..." tar -czf "$BACKUP_DIR/modded-backup-$DATE.tar.gz" \ "$DATA_DIR/world" \ "$DATA_DIR/world_nether" \ "$DATA_DIR/world_the_end" \ "$DATA_DIR/mods" \ "$DATA_DIR/config" \ "$DATA_DIR/defaultconfigs" \ "$DATA_DIR/server.properties" \ "$DATA_DIR/whitelist.json" \ "$DATA_DIR/ops.json" 2>/dev/null echo "Speichern im Server wieder aktivieren..." docker compose exec -T mc rcon-cli save-on echo "Alte Backups entfernen..." find "$BACKUP_DIR" -type f -name "modded-backup-*.tar.gz" -mtime +14 -delete echo "Backup fertig: modded-backup-$DATE.tar.gz"

Script ausführbar machen und automatisch starten

chmod +x /opt/minecraft-modded/backup.sh crontab -e

Dann zum Beispiel täglich um 4 Uhr sichern:

0 4 * * * /opt/minecraft-modded/backup.sh >> /opt/minecraft-modded/backups/backup.log 2>&1
Wichtig: Bewahre wichtige Backups nicht nur auf demselben Server auf. Lade sie regelmäßig zusätzlich auf deinen PC oder in einen externen Speicher.

Häufige Fehler bei Forge- und Fabric-Servern

Viele Startprobleme bei Modded Servern entstehen durch kleine Versionsfehler oder fehlende Dateien. Die Konsole und Logs sind deshalb deine wichtigste Fehlerquelle.

Fehlerbild Wahrscheinliche Ursache Lösung
Server startet nicht Falsche Java-Version, falscher Modloader, beschädigte Datei Logs prüfen, Java-Version und Modloader-Version kontrollieren.
Spieler können nicht joinen Client hat andere Mods oder andere Versionen Modpack auf allen Clients exakt synchronisieren.
Missing Mod Fehlermeldung Server oder Client hat eine benötigte Mod nicht installiert Fehlende Mod in richtiger Version installieren.
Server laggt stark Zu wenig RAM, schwache CPU, zu viele Maschinen oder Entities RAM/CPU prüfen, View-Distance senken, Maschinen/Farmen optimieren.
Welt lädt langsam Neue Weltgenerierung, große Biome, Dimensionen, langsamer Speicher NVMe nutzen, Welt pregenerieren, Sichtweite reduzieren.
Crash nach Mod-Update Inkompatible Mod-Version oder geänderte Config Backup einspielen oder Mod-Version zurücksetzen.
Tipp: Aktualisiere nicht alle Mods gleichzeitig auf einem produktiven Server. Erstelle vorher ein Backup und teste größere Änderungen zuerst separat.

Performance-Tipps für Modded Minecraft Server

Modpacks können schnell anspruchsvoll werden. Besonders Maschinen, Pipes, automatische Farmen, Chunkloader und neue Dimensionen erzeugen zusätzliche Last. Mit ein paar Grundregeln bleibt dein Server stabiler.

View-Distance reduzieren
Für Modpacks sind Werte zwischen 5 und 8 oft deutlich sinnvoller als sehr hohe Sichtweiten.
Chunkloader begrenzen
Dauerhaft geladene Chunks können viel Last erzeugen, besonders bei Maschinen und Farmen.
Maschinen und Pipes optimieren
Große Technik-Systeme sollten nicht unnötig dauerhaft laufen.
Entities reduzieren
Viele Mobs, Tiere oder Items am Boden können auch bei Modpacks starke Lags verursachen.
Backups außerhalb der Hauptspielzeit
Große Backups können Last erzeugen. Plane sie am besten nachts oder außerhalb der aktiven Spielzeit.

Self-Hosting oder Nexthosting Cloud?

Du kannst einen Forge- oder Fabric-Server selbst hosten, zum Beispiel zuhause, auf einem eigenen VPS oder mit Docker. Das ist gut, wenn du lernen möchtest und technisch gerne alles selbst verwaltest. Für die meisten Freundesgruppen ist ein gemieteter Minecraft Server aber deutlich entspannter.

Kriterium Self-Hosting Nexthosting Cloud-Server
Einrichtung Technischer, Docker/Linux/Ports nötig Einfacher über fertiges Panel
Erreichbarkeit Abhängig von Internet, Strom und Router Server läuft unabhängig von deinem PC
Backups Musst du selbst einrichten Je nach Paket direkt enthalten
DDoS-Schutz Zuhause meist nicht sinnvoll vorhanden DDoS-Schutz inklusive
Performance Abhängig von eigener Hardware oder VPS RAM, vCores und NVMe passend buchbar
Empfohlen für Technikinteressierte und Homelab-Nutzer Freunde, Modpacks und Communitys, die einfach spielen möchten
Klare Empfehlung: Wenn du einfach mit Freunden ein Modpack spielen möchtest, ist Nexthosting als Cloud-Anbieter meistens die einfachere Lösung. Self-Hosting lohnt sich vor allem, wenn du bewusst lernen und alles selbst verwalten möchtest.

Welches Nexthosting-Paket passt für Minecraft Server mit Mods?

Für Modded Server solltest du mehr Reserve einplanen als bei Vanilla oder Paper. Kleine Mod-Sets können mit weniger RAM laufen, große Forge- oder Fabric-Modpacks brauchen jedoch schnell deutlich mehr Arbeitsspeicher, CPU-Leistung und Speicherplatz.

Minecraft Basic 7,99 €

Für kleine Vanilla-Server oder sehr leichte Mod-Setups.

  • ca. 1–10 Spieler
  • 4 GB RAM
  • 2 vCores CPU
  • 20 GB NVMe-Speicher
  • Für Modpacks nur eingeschränkt geeignet
Basic ansehen
Minecraft Advanced 14,99 €

Für kleine Modpacks oder Fabric-Setups mit mehr Reserve.

  • ca. 1–20 Spieler
  • 8 GB RAM
  • 3 vCores CPU
  • 40 GB NVMe-Speicher
  • Gute Wahl für kleinere Modded Server
Advanced ansehen
Minecraft Premium 26,99 €

Für mittelgroße Modpacks und aktive Freundesgruppen.

  • ca. 1–50 Spieler
  • 16 GB RAM
  • 5 vCores CPU
  • 80 GB NVMe-Speicher
  • Prioritäts-Support inklusive
Premium ansehen
Minecraft Community 39,99 €

Für große Modpacks, aktive Gruppen und umfangreiche Welten.

  • ca. 100 Spieler
  • 24 GB RAM
  • 7 vCores CPU
  • 120 GB NVMe-Speicher
  • Monitoring & viele Ressourcen
Community ansehen
Minecraft Custom ab 5,57 €

Für große Modpacks, eigene Setups oder spezielle Anforderungen.

  • RAM nach Bedarf
  • vCores frei wählbar
  • Speicher flexibel wählbar
  • Dedizierte Hardware möglich
  • Persönliche Beratung möglich
Custom konfigurieren
Empfehlung: Für kleine Modpacks ist Advanced oft ein guter Start. Für größere Forge- oder Fabric-Modpacks ist Premium oder Community meist sinnvoller. Wenn du ein sehr großes Modpack, viele Spieler oder besondere Anforderungen hast, ist Custom die beste Wahl.

Häufige Fragen zu Minecraft Servern mit Mods

Was ist besser für Mods: Forge oder Fabric?

Das hängt vom Modpack ab. Forge wird häufig für große klassische Modpacks genutzt. Fabric ist oft schlanker und beliebt für moderne oder performanceorientierte Setups. Entscheidend ist, welchen Modloader dein gewünschtes Modpack benötigt.

Kann ich Paper-Plugins auf Forge oder Fabric nutzen?

Normalerweise nicht direkt. Paper-Plugins sind für Paper oder Spigot gedacht. Forge und Fabric nutzen Mods. Es gibt Sonderlösungen, aber für stabile Server solltest du Plugins und Mods nicht einfach vermischen.

Wie viel RAM braucht ein Modpack Server?

Kleine Modpacks können mit 6 bis 8 GB laufen. Mittelgroße Modpacks benötigen oft 8 bis 12 GB. Große Modpacks oder aktive Gruppen sollten eher 16 GB oder mehr einplanen.

Müssen alle Spieler dieselben Mods installieren?

In den meisten Fällen ja. Viele Mods müssen sowohl auf dem Server als auch auf dem Client vorhanden sein. Unterschiedliche Versionen führen häufig zu Join-Fehlern.

Warum startet mein Forge- oder Fabric-Server nicht?

Häufige Ursachen sind falsche Java-Versionen, falsche Modloader-Versionen, fehlende Mods, inkompatible Mods oder beschädigte Config-Dateien. Prüfe zuerst die Server-Konsole und die Logdateien.

Kann ich einen Modded Server selbst hosten?

Ja, zum Beispiel mit Docker, Crafty Controller oder Pterodactyl. Du musst dich dann aber selbst um Updates, Sicherheit, Backups, Ports, Logs und Performance kümmern. Für einfaches Spielen ist ein Cloud-Server meist entspannter.

Minecraft Server mit Mods bei Nexthosting starten

Ob kleines Fabric-Setup, großes Forge-Modpack oder eigener Modded Server für deine Freundesgruppe: Bei Nexthosting bekommst du Minecraft Server mit NVMe-Speicher, DDoS-Schutz, Backups, flexiblen Ressourcen und passenden Paketen für dein Projekt.

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