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Nexthosting Guide

PostgreSQL vs. MySQL: Welche Datenbank passt zu deinem Projekt?

PostgreSQL oder MySQL? Unterschiede bei Funktionen, Performance und Betrieb, dazu MariaDB im Vergleich und klare Empfehlungen für VPS und Gameserver.

27.10.2026 54 Aufrufe
PostgreSQL vs. MySQL: Welche Datenbank passt zu deinem Projekt?

PostgreSQL und MySQL sind die beiden verbreitetsten Open-Source-Datenbanken. Die kurze Antwort lautet: MySQL ist die naheliegende Wahl für klassische Webanwendungen, CMS und Gameserver-Frameworks mit vielen einfachen Lesezugriffen. PostgreSQL spielt seine Stärken aus, wenn deine Anwendung komplexe Abfragen, viele gleichzeitige Schreibvorgänge, strenge Datenintegrität oder spezielle Datentypen braucht. Welche Datenbank “besser” ist, hängt also nicht vom System ab, sondern von deiner Arbeitslast, deiner Software und davon, wer den Server später betreut. In diesem Vergleich bekommst du die Unterschiede, die im Alltag wirklich zählen, eine Einordnung von MariaDB und konkrete Empfehlungen für VPS-, Web- und Gameserver-Projekte.

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Kurz gesagt

  • MySQL ist schlank, schnell eingerichtet und bei einfachen Lesezugriffen sehr effizient. Viele Webanwendungen und Gameserver-Frameworks setzen direkt darauf.
  • PostgreSQL ist objektrelational, bietet mehr Datentypen, Erweiterungen und Indexarten und ist stark bei komplexen Abfragen und schreibintensiven Workloads.
  • MariaDB ist ein MySQL-Ableger, der in vielen Projekten als Ersatz für MySQL läuft. Die Kompatibilität ist hoch, aber nicht mehr vollständig.
  • Entscheidend ist deine Software: Schreibt sie MySQL vor, nimmst du MySQL oder MariaDB. Startest du ein eigenes Projekt mit anspruchsvollem Datenmodell, ist PostgreSQL meist die zukunftssichere Wahl.
  • Für den Betrieb zählen genug RAM, schneller NVMe-Speicher, regelmäßige Backups und eine saubere Konfiguration mehr als die Wahl des Systems.

Inhaltsverzeichnis

Was beide Datenbanken gemeinsam haben

Bevor es um Unterschiede geht: PostgreSQL und MySQL sind sich ähnlicher, als viele Vergleiche vermuten lassen. Beide sind relationale Datenbanksysteme. Sie speichern Daten in Tabellen mit Zeilen und Spalten, du fragst sie mit SQL ab und verknüpfst Tabellen über gemeinsame Schlüssel per JOIN.

Auch im Alltag ähneln sich die Systeme stark:

  • Transaktionen: Beide unterstützen Transaktionen mit ACID-Eigenschaften. Bei MySQL übernimmt das die Standard-Speicher-Engine InnoDB.
  • Replikation: Beide lassen sich auf mehrere Server spiegeln, etwa für Ausfallsicherheit oder zur Verteilung von Lesezugriffen.
  • JSON: Beide können JSON-Daten speichern und abfragen.
  • Ökosystem: Für praktisch jede Programmiersprache gibt es ausgereifte Treiber, ORMs und Admin-Tools.
  • Open Source: Beide kannst du ohne Lizenzkosten selbst auf deinem eigenen Server betreiben.

Für ein Forum, einen Shop mit überschaubarem Sortiment oder die Spielerdatenbank eines Gameservers funktionieren deshalb grundsätzlich beide. Die Unterschiede werden erst wichtig, wenn dein Projekt wächst oder besondere Anforderungen hat.

Die wichtigsten Unterschiede im Überblick

Die folgende Tabelle fasst zusammen, worin sich die Systeme im Betrieb unterscheiden. Sie ersetzt keinen eigenen Test mit deiner Anwendung, hilft aber bei der ersten Einordnung.

Kriterium MySQL PostgreSQL
Datenbankmodell Relational (RDBMS) Objektrelational (ORDBMS)
Stärke bei der Performance Einfache Lesezugriffe, schnelle Lookups über den Primärschlüssel Komplexe Abfragen, viele parallele Schreibvorgänge, Analysen
Datentypen Standardtypen, JSON Zusätzlich JSONB, Arrays, XML, benutzerdefinierte Typen
Erweiterbarkeit Über Speicher-Engines und Plugins Umfangreiches Erweiterungssystem, eigene Funktionen und Typen
Indexarten Vor allem B-Tree, dazu Volltext und räumliche Indizes Mehrere Indextypen, darunter B-Tree, Hash, GIN, GiST und BRIN
Replikation Etablierte Quell-Replikat-Replikation Streaming-Replikation und logische Replikation
Einstieg Sehr einfach, große Verbreitung in Webhosting und CMS Etwas steilere Lernkurve, dafür sehr konsistentes Verhalten
Typische Einsätze CMS, Webshops, Gameserver-Frameworks, leseintensive Webseiten SaaS-Anwendungen, Geodaten, Analytik, komplexe Geschäftslogik

Datenmodell und Datentypen

PostgreSQL versteht sich als objektrelationales System. Das bedeutet: Neben klassischen Tabellen kannst du benutzerdefinierte Datentypen, Vererbung und Funktionsüberladung nutzen. In der Praxis heißt das zum Beispiel, dass du eine Spalte als Array speichern, eigene Typen für Koordinaten definieren oder mit materialisierten Ansichten aufwendige Auswertungen vorberechnen kannst.

Besonders relevant für moderne Anwendungen ist JSONB. Während beide Systeme JSON speichern können, legt PostgreSQL JSONB in einem binären Format ab und kann es indexieren. Wenn du flexible Daten speicherst, etwa Inventare, Fahrzeug-Tuning oder Konfigurationen, die sich je nach Spieler unterscheiden, kannst du diese Felder gezielt durchsuchen, ohne für jede Eigenschaft eine eigene Spalte anzulegen.

MySQL hält das Modell bewusst schlanker. Für die meisten Webanwendungen reicht das vollkommen aus, und gerade diese Einfachheit macht MySQL für Einsteiger zugänglich.

Performance: Wer ist schneller?

Pauschal ist keines der beiden Systeme schneller. Die Fachpresse ordnet es so ein: PostgreSQL überzeugt bei komplexen Abfragen durch Query-Optimierung und Indexierungstechniken, während MySQL bei einfachen Zugriffen mit wenig Overhead schnell bleibt.

Was das konkret bedeutet:

  • Viele kurze Lesezugriffe: Eine Webseite, die bei jedem Aufruf Artikel, Menüs und Nutzerdaten per Primärschlüssel lädt, läuft mit MySQL sehr effizient.
  • Komplexe Abfragen: Berichte über mehrere große Tabellen, Unterabfragen, Fensterfunktionen oder Aggregationen über Millionen Zeilen sind eine Domäne von PostgreSQL.
  • Schreiblast: Wenn viele Clients gleichzeitig schreiben, etwa Logging, Statistiken oder eine Wirtschaftssimulation auf einem RP-Server, kommt PostgreSQL mit seiner Mehrversionen-Steuerung (MVCC) in der Regel gut zurecht, ohne dass sich Lese- und Schreibzugriffe gegenseitig blockieren.
  • Verbindungen: PostgreSQL startet für jede Verbindung einen eigenen Prozess. Bei sehr vielen gleichzeitigen Verbindungen setzt man deshalb meist einen Connection-Pooler wie PgBouncer ein. MySQL arbeitet mit Threads und verkraftet viele kurze Verbindungen von Haus aus etwas leichter.

Wichtig: Benchmarks aus Blogartikeln messen fast immer synthetische Szenarien. Deine Indizes, deine Abfragen und die Hardware haben meist mehr Einfluss auf die Geschwindigkeit als die Wahl zwischen den beiden Systemen. Ein fehlender Index macht jede Datenbank langsam.

Erweiterungen und Funktionen

Hier liegt der größte Vorsprung von PostgreSQL. Über Erweiterungen holst du dir zusätzliche Fähigkeiten direkt in die Datenbank, zum Beispiel PostGIS für Geodaten, pg_trgm für unscharfe Textsuche oder Erweiterungen für Zeitreihen. Dazu kommen Funktionen wie partielle Indizes, Ausdrucksindizes und mächtige gespeicherte Prozeduren.

MySQL deckt die gängigen Anforderungen von Webanwendungen solide ab, bietet aber weniger Spielraum, wenn du Logik und Spezialfunktionen in die Datenbank verlagern willst.

Replikation und Hochverfügbarkeit

PostgreSQL unterstützt laut offizieller Feature-Matrix des PostgreSQL-Projekts sowohl Streaming-Replikation als auch logische Replikation. Mit Streaming-Replikation spiegelst du die gesamte Instanz auf einen Standby-Server, mit logischer Replikation überträgst du gezielt einzelne Tabellen, etwa für ein Upgrade ohne lange Ausfallzeit.

MySQL bringt ebenfalls bewährte Replikationsmechanismen mit, die seit vielen Jahren in großen Webumgebungen laufen. Für die meisten kleineren Projekte auf einem VPS ist Replikation ohnehin zweitrangig: Dort sind tägliche, getestete Backups wichtiger als ein zweiter Datenbankserver.

Standardkonformität und Verhalten

Die unterschiedliche Philosophie der Projekte erklärt viele Detailunterschiede. Schon 2009 beschrieb die PostgreSQL-Community den Unterschied im PostgreSQL-Wiki als Frage der Prioritäten: vorhersehbares Verhalten, Datenintegrität und Standardkonformität auf der einen Seite, Einfachheit und schnelle Standard-Webabfragen auf der anderen. Der Text ist alt, und MySQL hat seitdem deutlich aufgeholt. Die Grundhaltung spürst du aber bis heute: PostgreSQL lehnt fehlerhafte Daten eher konsequent ab, MySQL war historisch nachsichtiger und hat strengere Standards erst nach und nach zum Default gemacht.

MariaDB vs. MySQL: Wie kompatibel ist der Ableger?

MariaDB ist als Abspaltung von MySQL entstanden und wird bis heute in vielen Linux-Distributionen und Hosting-Umgebungen anstelle von MySQL ausgeliefert. Das Digital Magazin stellt alle drei Systeme gegenüber und ordnet MariaDB klar in die MySQL-Familie ein.

Für dich als Serverbetreiber ist vor allem wichtig:

  • Gleiche Grundlage: Protokoll, SQL-Dialekt und die meisten Client-Bibliotheken sind kompatibel. Anwendungen, die “MySQL” voraussetzen, laufen in der Regel auch mit MariaDB.
  • Getrennte Entwicklung: Beide Projekte entwickeln sich seit Jahren unabhängig. Neue Funktionen, Optimierungen und Systemvariablen unterscheiden sich, besonders in neueren Versionen.
  • Kein garantierter Wechsel in beide Richtungen: Ein Dump aus einer älteren MySQL-Version lässt sich meist problemlos in MariaDB einspielen. Je neuer die Versionen und je mehr du Spezialfunktionen wie JSON-Funktionen, Authentifizierungs-Plugins oder Replikation nutzt, desto eher musst du nacharbeiten.
  • Tools prüfen: Backup-Werkzeuge und Monitoring-Lösungen unterstützen oft beide, aber nicht immer jede Version.

Unsere Empfehlung: Prüfe zuerst, welche Datenbank und welche Mindestversion deine Software offiziell unterstützt. Steht dort “MySQL oder MariaDB”, kannst du frei wählen. Bevor du ein bestehendes System umstellst, spielst du ein aktuelles Backup auf einer Testinstanz ein und lässt deine Anwendung dort einige Tage laufen.

Welche Datenbank für welches Projekt?

Die allgemeine Faustregel lautet: PostgreSQL für komplexe Anwendungen und Analytik, MySQL für einfache Webanwendungen und leseintensive Workloads. Für die Projekte, die du typischerweise auf einem eigenen Server betreibst, sieht das so aus:

Gameserver mit FiveM, Garry’s Mod und Minecraft

Gängige FiveM-Frameworks wie ESX oder QBCore arbeiten mit einer MySQL-kompatiblen Datenbank, die Anbindung läuft über Ressourcen wie oxmysql. Auch viele Garry’s-Mod-Addons und Minecraft-Plugins, etwa für Ränge, Economy oder Bans, sind auf MySQL ausgelegt. Hier ist die Entscheidung einfach: Du nutzt MySQL oder MariaDB, weil Scripts und Dokumentation genau damit rechnen.

Performance gewinnst du auf Gameservern vor allem durch:

  • Indizes auf Spalten, nach denen Scripts häufig suchen, etwa Spieler-IDs oder Kennzeichen.
  • Einen ausreichend großen InnoDB-Pufferpool (innodb_buffer_pool_size), damit häufig genutzte Daten im RAM liegen.
  • Das Aufräumen alter Logs und verwaister Einträge, die Tabellen mit der Zeit aufblähen.
  • Eine Datenbank auf schnellem NVMe-Speicher und möglichst nah am Gameserver, idealerweise auf derselben Maschine oder im selben Rechenzentrum.

Wie du einen Server in der Praxis aufsetzt, zeigen unsere Anleitungen zum Minecraft-Server einrichten und zum Garry’s-Mod-Server einrichten.

WordPress, Webshops und klassische Webseiten

WordPress und viele verbreitete CMS und Shopsysteme setzen auf MySQL bzw. MariaDB. Eine Umstellung auf PostgreSQL ist hier weder vorgesehen noch sinnvoll. Du konzentrierst dich besser auf Caching, aktuelle PHP-Versionen und eine gut konfigurierte Datenbank.

Eigene Anwendungen, APIs und SaaS

Entwickelst du selbst, etwa ein Backend für eine Community-Plattform, ein Ticketsystem oder eine API mit vielen Auswertungen, ist PostgreSQL meist die bessere Ausgangsbasis. Du profitierst von JSONB, strengen Constraints, Fensterfunktionen und Erweiterungen. Moderne Frameworks und ORMs unterstützen PostgreSQL ohne Einschränkungen.

Analytik, Statistiken und Geodaten

Für Dashboards, Spielerstatistiken über Monate hinweg oder standortbezogene Daten führt kaum ein Weg an PostgreSQL vorbei. Die c’t erinnert allerdings zu Recht daran, dass relationale Datenbanken für viele Anwendungen solide sind und sich Spezialaufgaben bei Bedarf in eigene Systeme auslagern lassen. Du musst also nicht alles in eine einzige Datenbank pressen.

Entscheidungshilfe in fünf Fragen

  1. Schreibt deine Software eine Datenbank vor? Dann nimm genau diese. Das ist die wichtigste Frage.
  2. Brauchst du komplexe Abfragen, Auswertungen oder spezielle Datentypen? Dann spricht viel für PostgreSQL.
  3. Besteht die Last vor allem aus vielen einfachen Lesezugriffen? Dann ist MySQL oder MariaDB eine schlanke, bewährte Wahl.
  4. Wer betreut den Server? Kennt dein Team ein System bereits gut, ist das ein starkes Argument dafür. Wissen schlägt Feature-Listen.
  5. Wie stark wächst das Projekt? Planst du langfristig mit vielen Daten und Funktionen, lohnt sich der etwas höhere Einstiegsaufwand von PostgreSQL.

Installation, Verwaltung und Migration

Auf einem Linux-VPS installierst du beide Systeme in wenigen Minuten über die Paketverwaltung deiner Distribution. Unterschiede zeigen sich danach im Alltag.

MySQL und MariaDB sind für viele der einfachere Einstieg. Das Rechtesystem mit Benutzern und Hosts ist schnell verstanden, Tools wie phpMyAdmin sind in Gaming- und Webcommunities weit verbreitet, und für fast jedes Problem findest du eine Anleitung.

PostgreSQL arbeitet mit Rollen, Schemas und einer eigenen Authentifizierungskonfiguration (pg_hba.conf). Das wirkt anfangs ungewohnt, ist aber sehr klar strukturiert. Mit psql und grafischen Tools wie pgAdmin oder DBeaver verwaltest du die Datenbank komfortabel.

Für beide gilt im Betrieb:

  • Backups automatisieren: mysqldump bzw. pg_dump per Cronjob, die Dateien zusätzlich außerhalb des Servers speichern und die Wiederherstellung regelmäßig testen.
  • Nicht öffentlich erreichbar machen: Die Datenbank lauscht idealerweise nur auf localhost oder im privaten Netz. Ist ein Fernzugriff nötig, beschränkst du ihn per Firewall auf feste IP-Adressen.
  • RAM richtig zuteilen: Bei MySQL ist innodb_buffer_pool_size der wichtigste Wert, bei PostgreSQL shared_buffers zusammen mit work_mem. Läuft auf demselben VPS noch ein Gameserver, plane den Speicher für beide ein.
  • Updates planen: Kleinere Updates sind unkritisch, Sprünge zwischen Hauptversionen testest du vorher.

Eine Migration zwischen MySQL und PostgreSQL ist möglich, aber mehr als ein Export und Import. Datentypen, Auto-Increment-Spalten, Funktionen und SQL-Details unterscheiden sich. Werkzeuge wie pgloader übernehmen einen großen Teil der Arbeit, deine Anwendung musst du trotzdem gründlich testen. Für bestehende Gameserver-Setups lohnt sich ein Wechsel praktisch nie.

Unsere Sicht aus dem Serveralltag

Wir sehen bei Gameserver-Communities, Entwicklern und Agenturen immer wieder dasselbe Muster: Die Frage “PostgreSQL oder MySQL?” wird oft lange diskutiert, während die eigentlichen Engpässe woanders liegen. Ein RP-Server ruckelt selten, weil die falsche Datenbank läuft, sondern weil ein Script bei jedem Tick ungefilterte Abfragen ohne Index absetzt oder die Datenbank auf zu knappem Arbeitsspeicher arbeitet.

Unsere Empfehlung ist deshalb pragmatisch. Für FiveM, Garry’s Mod, Minecraft-Plugins und WordPress bleibst du bei MySQL oder MariaDB, weil das gesamte Ökosystem darauf aufbaut. Für eigene Anwendungen mit anspruchsvollem Datenmodell greifst du zu PostgreSQL. In beiden Fällen gehört die Datenbank auf schnellen NVMe-Speicher, sie wird regelmäßig gesichert und ist nicht offen im Internet erreichbar. Wenn du dabei unsicher bist, frag lieber einmal mehr nach, als später ein Backup zu vermissen.

— Erik

Der passende Server für deine Datenbank

Auf einem eigenen Server entscheidest du selbst, welche Datenbank in welcher Version läuft, und kannst sie exakt auf deine Anwendung abstimmen. Unsere VPS-Server laufen im deutschen Rechenzentrum mit NVMe-SSD und inklusivem DDoS-Schutz. Die Tarife reichen von VPS Einfach für 6,49 € über VPS Standard für 10,90 € und VPS Pro für 19,90 € bis VPS Ultra für 30,90 € im Monat. Wächst dein Projekt über einen VPS hinaus, bekommst du dedizierte Leistung mit einem Dedicated Server mit NVMe-SSD. Für Communities, die ihren Gameserver direkt mit vorkonfigurierter Umgebung starten wollen, findest du alle Spiele in unserer Gameserver-Übersicht.

Häufige Fragen

Ist PostgreSQL schwerer zu lernen als MySQL?

Der Einstieg in MySQL ist etwas leichter, weil Rechteverwaltung und Tools wie phpMyAdmin sehr verbreitet sind. Die SQL-Grundlagen sind bei beiden nahezu gleich. Wer SELECT, JOIN und Indizes verstanden hat, findet sich in PostgreSQL nach kurzer Eingewöhnung zurecht.

Welche Datenbank brauche ich für einen FiveM-Server?

Für FiveM nutzt du MySQL oder MariaDB, weil gängige Frameworks und Ressourcen wie oxmysql darauf ausgelegt sind. PostgreSQL wird von diesen Scripts in der Regel nicht unterstützt. Achte stattdessen auf Indizes, genug RAM und schnellen NVMe-Speicher.

Kann ich MySQL einfach durch MariaDB ersetzen?

In vielen Fällen ja, vor allem bei Webanwendungen und Gameserver-Scripts, die nur Standard-SQL nutzen. Bei neueren Versionen und Spezialfunktionen gibt es aber Unterschiede. Teste den Wechsel deshalb immer zuerst mit einem Backup auf einer separaten Instanz.

Kann ich PostgreSQL und MySQL auf demselben Server betreiben?

Ja, beide laufen problemlos parallel auf einem VPS oder Dedicated Server, da sie unterschiedliche Ports nutzen. Du musst nur den Arbeitsspeicher sinnvoll zwischen beiden aufteilen. Das ist praktisch, wenn du etwa einen Gameserver mit MySQL und eine eigene Web-App mit PostgreSQL betreibst.

Quellen