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Nexthosting Guide

Project Zomboid Server einrichten: Schritt-für-Schritt zum eigenen Dedicated Server

Richte einen Server für Project Zomboid Schritt für Schritt ein: Erfahre alles zu Installation, UDP Ports, Konfiguration, Mods, Backups und Stabilität.

Oct 13, 2026 4 views
Project Zomboid Server einrichten: Schritt-für-Schritt zum eigenen Dedicated Server

Für dauerhaftes Spielen mit Freunden installierst du den Project-Zomboid-Dedicated-Server über Steam oder SteamCMD, öffnest die UDP-Ports 16261 und 16262 in Router und Firewall und passt die servertest.ini mit den Einträgen Public, Open, Password und MaxPlayers an. Diese drei Schritte bringen deinen Server online, alles Weitere ist Feinschliff bei Mods, Backups und Stabilität.


Kurz gesagt:

  • Für fünf bis zehn Freunde genügt meist ein kleiner Mietserver oder ein virtueller Server; entscheidend ist eine hohe Einzelkernleistung der CPU.
  • Bei Erweiterungen müssen Spiel und Server dieselben Versionsstände und dieselbe Ladereihenfolge verwenden; neue Kombinationen testest du zuerst auf einer separaten Spielwelt.
  • Aktiviere automatische Sicherungen bei jedem Serverstart und bei Versionswechseln, begrenze ihre Zahl und kopiere die Spieldaten regelmäßig an einen anderen Speicherort.
  • Passt du die voreingestellten Speicherwerte des Startskripts nicht an den verfügbaren Arbeitsspeicher an, kann der Server bereits beim Start abstürzen.

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Inhaltsverzeichnis

Welche Hosting-Optionen gibt es und welche Voraussetzungen brauchst du?

Bevor du loslegst, lohnt sich die Entscheidung zwischen drei Wegen: Du hostest direkt im Spiel über die Host-Funktion, du betreibst einen dedizierten Server auf deiner eigenen Hardware, oder du mietest einen Gameserver beziehungsweise VPS bei einem Anbieter. Die Host-Funktion im Spiel eignet sich nur für kurze Sessions, weil der Server nur läuft, solange du selbst spielst, wobei du mit der Windows Companion App für Droid Tycoon während des Spiels live Statistiken und Hilfsmittel nutzen kannst. Ein dedizierter Server dagegen läuft unabhängig von deinem Client und bleibt online, auch wenn du offline bist.

Für die Hardware zählt vor allem die Single-Core-Leistung der CPU, da Project Zomboid die Simulation kaum auf mehrere Kerne verteilt. Dazu kommen ausreichend RAM, eine schnelle SSD für Speicherstände und eine stabile Upload-Bandbreite, wenn mehrere Spieler gleichzeitig verbunden sind.

  • RAM: mindestens 4 GB für kleine Gruppen, deutlich mehr bei großen Karten oder vielen Mods
  • CPU: hohe Einzelkerntaktung wichtiger als viele Kerne
  • Speicher: SSD empfohlen, da Zombie-Populationen und Zellen ständig geschrieben werden
  • Netzwerk: stabile Upload-Geschwindigkeit, besonders bei mehr als vier Spielern

Technisch unterstützt die aktuelle Serverversion bis zu 254 Spieler, realistisch bleibt die Grenze aber deutlich niedriger, sobald viele Zombies und Fahrzeuge gleichzeitig simuliert werden. Für eine Gruppe von fünf bis zehn Freunden reicht in der Regel ein kleiner gemieteter Server oder ein VPS mit moderater Ausstattung, mehr dazu findest du in unserem Beitrag zu VPS für Gameserver.

Dedicated-Server installieren: Steam (GUI) und SteamCMD (Headless/Linux)

Für Windows-Nutzer mit grafischer Oberfläche ist der Weg über den normalen Steam-Client am einfachsten. Für Linux-Server oder headless Maschinen ohne Desktop-Umgebung führt der Weg über SteamCMD.

Über Steam (Windows, mit GUI):

  1. Öffne in Steam die Bibliothek, wechsle zu “Tools” und installiere “Project Zomboid Dedicated Server”.
  2. Nach der Installation findest du im Spieleordner die Datei StartServer64.bat.
  3. Starte diese Datei einmal, damit der Server die Grundkonfiguration und die Ordnerstruktur anlegt.

Über SteamCMD (Linux, headless):

  1. Installiere SteamCMD auf deinem System, meist über den Paketmanager deiner Distribution.
  2. Melde dich an mit login anonymous.
  3. Lade die Serverdateien mit app_update 380870 validate, wobei 380870 die offizielle Steam App ID des dedizierten Servers ist.
  4. Wenn du eine bestimmte Build-Version brauchst, etwa für ältere Mods, hängst du ein Branch-Argument an, zum Beispiel -beta legacy41 für die ältere Version 41 oder einen spezifischen Branch wie 42.19.

Nach dem ersten Start legt der Server automatisch seine Konfigurationsdateien an, meist im Benutzerverzeichnis unter Zomboid/Server. Dort findest du die servertest.ini, die Sandbox-Einstellungen und die Spawnpunkte, die du im nächsten Schritt bearbeitest.

Profi-Tipp: Starte den Server nach der Installation einmal kurz und beende ihn wieder, bevor du Konfigurationsdateien änderst. So stellst du sicher, dass alle Standarddateien bereits existieren und du nichts von Hand anlegen musst.

Wenn du mehrere Serverinstanzen auf derselben Maschine betreiben willst, braucht jede Instanz ein eigenes Cache-Verzeichnis, einen eigenen Systembenutzer und ein eigenes Portpaar. Sonst kollidieren Speicherstände und Zwischenspeicher miteinander.

servertest.ini bearbeiten und Ports korrekt weiterleiten

Die servertest.ini ist die zentrale Konfigurationsdatei für deinen Server, und ein paar Einträge sind für den Betrieb mit Freunden besonders wichtig.

  • Public: Steuert, ob dein Server im öffentlichen Serverbrowser sichtbar ist. Für einen privaten Freundeskreis setzt du den Wert auf false.
  • PublicName / PublicDescription: Name und Beschreibung, die im Serverbrowser angezeigt werden, inklusive eines sinnvollen Hinweises auf die verwendete Build-Version.
  • Password: Das Join-Passwort für Spieler, getrennt von der späteren Admin-Verwaltung.
  • Open: Wenn aktiviert, können sich neue Spieler ohne manuelle Whitelist-Freischaltung verbinden.
  • MaxPlayers: Begrenzt die Anzahl gleichzeitiger Verbindungen, passend zur Hardware und Bandbreite.
  • BackupsOnStart / BackupsOnVersionChange: Steuern, wann automatische Sicherungen angelegt werden.

Project Zomboid nutzt standardmäßig die UDP-Ports 16261 und 16262 für Multiplayer-Verbindungen, wobei 16261 für die Steam-Verbindung und 16262 für die direkte Verbindung zuständig ist. Diese Ports musst du im Router per Portforwarding freigeben und in einer lokalen Firewall erlauben, sonst erreichen Verbindungsanfragen den Server nicht.

Eine ausführliche Anleitung zum Portforwarding mit Beispielen für gängige Router findest du in unserem Beitrag Ports für Gameserver öffnen. Zur Kontrolle eignet sich ein externer Portscanner oder ein einfacher Verbindungstest von einem zweiten Netzwerk aus. Taucht der Server danach im Serverbrowser auf oder lässt sich die IP direkt ansprechen, war die Freigabe erfolgreich.

Mods richtig einrichten: WorkshopItems vs Mods und Konfliktvermeidung

Mods sind einer der häufigsten Gründe, warum Spieler sich nicht verbinden können, meist weil Client und Server unterschiedliche Modsätze laden. Zwei Einträge in der servertest.ini steuern das Verhalten:

  1. WorkshopItems: Hier trägst du die Steam-Workshop-IDs aller gewünschten Mods ein, durch Semikolon getrennt. Der Server lädt diese Dateien automatisch herunter.
  2. Mods: Hier gibst du die internen Mod-IDs in der Reihenfolge ein, in der sie geladen werden sollen. Diese Reihenfolge kann bei Abhängigkeiten entscheidend sein.
  3. Wenn du eine alternative Karte verwendest, trägst du zusätzlich den passenden Wert bei Map ein, meist den Ordnernamen der Map-Mod.
  4. Teste neue Mod-Kombinationen zuerst auf einer separaten Testwelt, bevor du sie auf den Hauptserver überträgst.
  5. Prüfe nach dem Start die Server-Logs auf Fehlermeldungen zu fehlenden Abhängigkeiten oder falscher Ladereihenfolge.

Admins sollten einen Modsatz wie eine feste Vereinbarung zwischen Server und Spielern behandeln: Jede Abweichung in Version oder Reihenfolge führt zu Verbindungsfehlern, weil der Client beim Join einen Prüfsummen-Abgleich durchführt. Vermeide außerdem doppelte Modkopien, etwa wenn ein Mod sowohl manuell im Ordner als auch über den Workshop installiert ist, das führt zu Konflikten beim Laden.

Profi-Tipp: Notiere dir die genutzten Mod-Versionen in einer kleinen Liste für deine Community, dann lässt sich bei Problemen schneller nachvollziehen, ob ein Update die Ursache war.

Server starten, Automatisierung und Backups einrichten

Für einen stabilen Dauerbetrieb lohnt es sich, Startskript und Backup-Verhalten einmal gründlich einzustellen, statt bei jedem Neustart von Hand nachzubessern.

  • Startskripte wie StartServer64.bat oder start-server.sh enthalten oft hohe Standardwerte für -Xms und -Xmx, teilweise 16 Gigabyte Arbeitsspeicher. Passe diese Werte an den tatsächlich verfügbaren RAM deines Systems an, sonst startet der Server gar nicht erst.
  • Unter Linux empfiehlt sich der Betrieb in einer tmux-Sitzung oder als systemd-Dienst, damit der Server auch nach einem Verbindungsabbruch zur Konsole weiterläuft und bei einem Systemneustart automatisch wieder hochfährt.
  • Beende den Server immer sauber über den Konsolenbefehl, bevor du Konfigurationsdateien änderst, damit keine Schreibvorgänge unterbrochen werden.
  • Aktiviere BackupsOnStart, damit bei jedem Serverstart automatisch eine Sicherung angelegt wird, und BackupsOnVersionChange, damit genau dann eine Sicherung erfolgt, wenn Steam im Hintergrund eine neue Version installiert hat.
  • Über BackupsCount begrenzt du, wie viele Sicherungen gleichzeitig aufbewahrt werden, um Speicherplatz zu sparen.

Eine ausführlichere Anleitung zu Automatisierung, systemd-Konfiguration und Absicherung von SteamCMD-Servern findest du in unserem Beitrag SteamCMD Server einrichten.

Profi-Tipp: Plane feste Neustartzeiten ein, etwa einmal täglich, das hält den Arbeitsspeicherverbrauch niedrig und reduziert das Risiko von Performance-Einbrüchen nach langer Laufzeit.

Spieler verbinden, Admin-Account und nützliche Konsolenbefehle

Sobald der Server läuft und die Ports offen sind, verbinden sich deine Freunde über den Multiplayer-Bildschirm im Hauptmenü.

  1. Wähle im Client “Join” und dann “Add Server”, trage dort einen Namen, die IP-Adresse deines Servers, den Port (standardmäßig 16261) und das Join-Passwort ein.
  2. Wer sich als erster Spieler verbindet, kann über die Serverkonsole zum Administrator gemacht werden, meist über einen entsprechenden Befehl beim ersten Login.
  3. Mit showoptions zeigst du die aktuelle Serverkonfiguration in der Konsole an.
  4. Mit changeoption änderst du einzelne Einstellungen live, ohne den Server neu zu starten, und mit reloadoptions übernimmst du Änderungen aus der INI-Datei im laufenden Betrieb.
  5. save sichert den aktuellen Spielstand manuell, quit fährt den Server kontrolliert herunter.

Ein wichtiger Hinweis zur Sicherheit: RCON, also der ferngesteuerte Konsolenzugriff, ist technisch getrennt vom normalen Join-Passwort der Spieler. Wer RCON nutzt, sollte ein eigenes, nur den Admins bekanntes Passwort vergeben und es niemals mit dem allgemeinen Server-Passwort teilen.

Häufige Probleme: Version-Mismatch, Startcrash, Mods und Port-Probleme

Die meisten Probleme beim Einrichten lassen sich auf eine Handvoll Ursachen zurückführen, die sich mit wenigen Checks eingrenzen lassen.

  • Version-Mismatch: Client und Server müssen denselben Steam-Branch nutzen. Unterschiedliche Branches wie legacy41 oder 42.19 sind inkompatibel und führen dazu, dass der Server den Beitritt per Prüfsummen-Check blockiert.
  • Startcrash: Meist liegt es an zu hohen Standardwerten für -Xms und -Xmx im Startskript, die den verfügbaren Arbeitsspeicher übersteigen. Reduziere die Werte auf die tatsächlich vorhandene RAM-Kapazität.
  • Workshop- oder Mod-Fehler: Häufig durch doppelte Modkopien oder einen fehlerhaften Eintrag bei Mods= verursacht. Prüfe die Reihenfolge und entferne doppelte Dateien aus dem lokalen Mod-Ordner.
  • Verbindungsprobleme: Fast immer ein Hinweis auf nicht korrekt weitergeleitete Ports oder eine blockierende Firewall-Regel.

Bei allen diesen Fällen lohnt sich zuerst ein Blick in die Serverkonsole und in die Log-Dateien, dort werden Fehlermeldungen zu Prüfsummen, fehlenden Dateien oder Speicherproblemen meist direkt ausgegeben.

Detaillierte Erläuterung der wichtigsten Einstellungsparameter im servertest.ini

Neben den bereits genannten Grundeinstellungen enthält die servertest.ini weitere Parameter, die den Spielverlauf direkt beeinflussen. PauseEmpty legt fest, ob die Spielzeit pausiert, sobald kein Spieler online ist, was sich bei kleinen Freundesgruppen mit unregelmäßigen Spielzeiten empfiehlt. GlobalChat und ChatStreams steuern, welche Chat-Kanäle aktiv sind, etwa der allgemeine Chat oder Fraktionschats.

SaveWorldEveryMinutes bestimmt, wie oft der aktuelle Weltzustand automatisch gespeichert wird, ein kürzeres Intervall reduziert den Datenverlust bei einem Absturz, erhöht aber die Festplattenlast. DenyLoginOnOverloadedServer schützt die Performance, indem neue Verbindungen abgelehnt werden, wenn der Server bereits stark ausgelastet ist.

Für die Balance des Spiels selbst sind die Einstellungen in der zugehörigen SandboxVars.lua relevant, etwa Zombie-Populationsdichte, Respawn-Raten und Lootmenge. Diese Datei liegt im selben Ordner wie die servertest.ini und wird beim Serverstart automatisch eingelesen. Die offizielle Dokumentation listet alle Schlüssel inklusive Speicherorte und Standardwerte auf, ein Blick dorthin lohnt sich, bevor du größere Änderungen vornimmst, da einzelne Werte sich gegenseitig beeinflussen können.

Sicherheitsaspekte und Schutz vor unerlaubtem Zugriff auf den Server

Ein offener Server ist grundsätzlich im Netz sichtbar, sobald die Ports weitergeleitet sind, deshalb lohnen sich ein paar grundlegende Schutzmaßnahmen. Setze Public auf false, wenn der Server ausschließlich für deinen Freundeskreis gedacht ist, dann taucht er nicht im öffentlichen Serverbrowser auf und wird deutlich seltener von Fremden gefunden.

Vergib ein eigenständiges Join-Passwort über Password, getrennt vom Admin-Zugang, und teile es nur mit den gewünschten Mitspielern. Der Admin-Zugang selbst sollte ein eigenes, nicht wiederverwendetes Passwort erhalten, da dieser Zugang Zugriff auf alle Server-Einstellungen und Spielerdaten gibt.

Wenn RCON aktiviert ist, beschränke den Zugriff darauf idealerweise auf bestimmte IP-Adressen in der Firewall, statt den Port offen für alle erreichbar zu lassen. Halte außerdem die Serversoftware aktuell, da Updates auch Fehlerbehebungen für die Netzwerkebene enthalten können.

Wer Mods aus dem Workshop lädt, sollte nur Inhalte von vertrauenswürdigen Erstellern verwenden, da Mod-Skripte im Spielkontext ausgeführt werden. Eine kleine, aber wirksame Maßnahme ist, regelmäßig zu prüfen, wer aktuell mit welcher Berechtigung auf dem Server eingetragen ist, besonders bei wachsenden Communities mit mehreren Admins.

Backup-Strategien und Wiederherstellungsmöglichkeiten

Automatische Sicherungen sind bei Project Zomboid kein optionales Extra, sondern praktisch Pflicht, da ein korrupter Spielstand sonst Wochen an Fortschritt kosten kann. Die servertest.ini bietet dafür mehrere Schalter, die zusammen eine solide Grundabsicherung ergeben.

BackupsOnStart legt bei jedem Serverstart eine frische Sicherung an, das fängt die meisten Fälle ab, in denen etwas während des laufenden Betriebs schiefgeht. BackupsOnVersionChange ist besonders wertvoll, weil dieser Schalter genau dann greift, wenn Steam im Hintergrund automatisch eine neue Version installiert hat, und so vor Inkompatibilitäten zwischen Spielstand und neuer Build-Version schützt. BackupsCount begrenzt, wie viele Sicherungen parallel aufbewahrt werden, damit der Speicherplatz nicht unbegrenzt wächst.

Für die eigentliche Wiederherstellung kopierst du die gewünschte Sicherung aus dem Backup-Ordner zurück in den Save-Ordner des Servers, nachdem du den Server zuvor sauber gestoppt hast. Es empfiehlt sich, zusätzlich zu den automatischen INI-Backups in regelmäßigen Abständen eine manuelle Kopie des gesamten Zomboid-Ordners auf einem separaten Speicherort abzulegen, etwa wöchentlich, falls die automatischen Sicherungen selbst durch einen Festplattenfehler betroffen wären.

Konfiguration von Server-Logs und Monitoring

Die Server-Konsole gibt laufend Informationen über Verbindungen, Fehler und Systemzustand aus, und diese Ausgaben lassen sich zusätzlich in Log-Dateien mitschreiben. Unter Linux lässt sich die Konsolenausgabe mit einem einfachen Umleitungsbefehl in eine Datei schreiben, unter Windows erzeugt der Server standardmäßig eigene Log-Dateien im Server-Ordner.

Für die tägliche Praxis reicht es meist, nach jedem Neustart kurz in die aktuelle Logdatei zu schauen und nach Fehlermeldungen zu suchen, etwa zu fehlenden Mods, Prüfsummen-Konflikten oder Speicherproblemen. Wer mehrere Admins im Team hat, profitiert davon, Logs an einem zentralen Ort abzulegen, auf den alle Zugriff haben, statt sie nur lokal auf der Servermaschine liegen zu lassen.

Ergänzend lohnt sich ein einfaches Monitoring der Systemressourcen, etwa über Bordmittel wie den Task-Manager unter Windows oder htop unter Linux, um frühzeitig zu erkennen, wenn Arbeitsspeicher oder CPU dauerhaft an ihre Grenzen stoßen. Steigt die Auslastung über mehrere Tage spürbar an, ist das oft ein Hinweis darauf, dass die Hardware an die gewachsene Spielerzahl oder Mod-Last angepasst werden sollte.

Praxisblick: Wartung, Community-Regeln und Update-Prozess

Die meisten Probleme auf Freundes-Servern entstehen nicht durch die Erstinstallation, sondern durch unbedachte Updates mitten im laufenden Betrieb. Teste Mod-Updates deshalb immer zuerst auf einer separaten Testwelt, bevor du sie auf den Hauptserver übernimmst, und kommuniziere feste Versionsstände an deine Mitspieler, damit niemand versehentlich mit einem veralteten Client verbindet.

Ein fester Rhythmus aus Backups und geplanten Neustarts erspart viel Ärger im Nachhinein. Klare Regeln zu Einladungen und zum Umgang mit dem Passwort verhindern, dass sich unbekannte Spieler Zugang verschaffen. Wächst deine Community über die ursprüngliche Freundesrunde hinaus, lohnt sich spätestens dann der Wechsel von der eigenen Hardware auf einen VPS oder dedizierten Server mit mehr Reserven.

— Erik

Wann gemietetes Hosting Sinn macht und wo du Hilfe findest

Wer sich die Einrichtung auf eigener Hardware sparen will oder keinen Rechner dauerhaft laufen lassen möchte, findet bei uns passende Alternativen. Unsere Gameserver für Project Zomboid laufen in einem deutschen Rechenzentrum mit NVMe-SSD-Speicher und inkludiertem DDoS-Schutz, ohne dass du dich um Portfreigaben am eigenen Router oder Stromausfälle kümmern musst.

Für Spieler, die zusätzlich volle Root-Rechte wollen, etwa um eigene Backup-Skripte oder Monitoring-Tools einzurichten, bieten sich unsere VPS Servers an. Beide Varianten lassen sich über unser Control Panel verwalten, bei Fragen zur Konfiguration erreichst du unser Support-Team direkt, auch wenn du gerade erst mit dem Hosten eigener Server anfängst.

Schau dir die passende Server-Kategorie an und finde die Konfiguration, die zu deiner Gruppengröße passt.

FAQ

Wie kann ich Project Zomboid mit Freunden spielen?

Am stabilsten spielst du mit Freunden über einen dedizierten Server, den du über Steam oder SteamCMD installierst und dauerhaft laufen lässt. Deine Freunde verbinden sich anschließend über “Join” und “Add Server” mit deiner IP-Adresse, dem Port und dem vergebenen Passwort.

Wie erstelle ich einen Project Zomboid Server mit Mods?

Du trägst die gewünschten Mods über die Einträge WorkshopItems und Mods in der servertest.ini ein, wobei WorkshopItems die Steam-Workshop-IDs und Mods die internen Lade-IDs in der richtigen Reihenfolge enthält. Teste neue Kombinationen vorher auf einer separaten Welt, um Konflikte beim Laden zu vermeiden.

Wie erstelle ich eine Gruppe in Project Zomboid?

Eine feste Spielergruppe entsteht in Project Zomboid vor allem durch einen privaten, passwortgeschützten Server, auf dem nur eingeladene Mitspieler landen. Faction-Mechaniken innerhalb des Spiels lassen sich zusätzlich über die Chat- und Gruppenoptionen auf dem Server verwalten.

Wo kann ich einen Project Zomboid Server mieten?

Gemietete Project-Zomboid-Server lassen sich bei verschiedenen Hosting-Anbietern buchen, unter anderem bei uns über unsere Gameserver-Kategorie. Dort läuft der Server in einem deutschen Rechenzentrum mit DDoS-Schutz, ohne dass du selbst Hardware oder Portfreigaben verwalten musst.

Welche Ports muss ich für einen Project Zomboid Server öffnen?

Project Zomboid benötigt standardmäßig die beiden UDP-Ports 16261 und 16262, die im Router per Portforwarding freigegeben und in der lokalen Firewall erlaubt werden müssen. Ohne diese Freigabe erreichen Verbindungsanfragen deiner Mitspieler den Server nicht.

Quellen